Der Jänner war eine schwierige Zeit für mich. Ein hartnäckiger Hartspann im Bereich der Brustwirbelsäule macht mir schon lange zu schaffen.
Der Jänner war eine schwierige Zeit für mich. Ein hartnäckiger Hartspann im Bereich der Brustwirbelsäule macht mir schon lange zu schaffen.
"Lieber Leben!" - Ein Titel, der auf mich zutrifft. Trotz des Schicksalsschlags freue ich mich aufs Leben wie nie zuvor. Lieber Leben, als damit zu Hadern. Was dazugehört, nämlich die Inklusion, haben wir allerdings noch Aufholbedarf in Österreich.
Ich definiere mich deswegen als behindert, weil ich es schlichtweg bin. Wenn ich sage „Ich bin behindert“, dann ist das kein Selbstmitleid und kein Eingeständnis von Schwäche, sondern es ist derzeit so.
Ich habe lange gebraucht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe. Ich konnte mir jeden Punkt nur einzeln und langsam erarbeiten, jetzt sind es 8 Punkte, die mir wichtig sind.
Seit genau einem Jahr bin ich wieder zu Hause, in meinem Leben 2.0. Am 20.August 2016 war mein letzter Tag im Krankenhaus.
Heute gibt es einen Blogpost über mein Workout. Mein persönliches Training, das mich unterstützt, körperliche Defizite auszugleichen
Vier Tage Urlaub mit Silvia im Jufa Knappenberg. Mein erster seit meinem Hirnabszess im März 2016.
Die Reha ist vorbei und der Alltag hat mich wieder. Jetzt heißt es dranbleiben, das Training fortführen und in den nächsten Monaten alles steigern. Meine Ziele sind nach wie vor Gehen und das Denk- und Reaktionsvermögen weiter zu schulen.
Vier Wochen bin ich wieder auf Reha in Judendorf und noch ist kein Ende der Krankheit, bzw. meiner Defizite in Sicht. Heute, vor genau einem Jahr, am 23.Juni 2016, wurden mir zwei Zähne gezogen, insgesamt drei. Der Hirnabszess kam von Bakterien, Auslöser für den Hirnabszess, neben dem Stress, der die Blut-Hirnschranke öffnen ließ.
Meine Heimat für die nächsten Wochen ist wieder einmal die Reha-Klinik. Täglich stehen die verschiedensten Therapien an. Sie sollen mir helfen, meine Bewegung zu Automatisieren.