Ich erfreue mich am Gehen. Einerseits notgedrungen, denn ich kann noch nichts anderes. Andererseits habe ich die Langsamkeit des Gehens schätzen und genießen gelernt.
Ich erfreue mich am Gehen. Einerseits notgedrungen, denn ich kann noch nichts anderes. Andererseits habe ich die Langsamkeit des Gehens schätzen und genießen gelernt.
Ich bereiste 2014 zusammen mit Silvia die Insel Sri Lanka. Die Besteigung des Adams Peak, der auch Sri Pada genannt wird, war eines unserer Ziele. Er ist auch für viele Pilger das Ziel.
Den Jahreswechsel nutzte ich zur Gelegenheit, einmal am Blog Rückschau zu halten. Im April 2017 habe ich zu Schreiben begonnen und seither ist viel passiert.
Ich habe eine richtige Sehnsucht nach dem Gehen. Die Kälte, das Training, das Üben, den Alltag handeln - es ist zurzeit recht viel, was auf mich einprasselt. Dann überlege ich, was mir am liebsten ist. Es ist das Gehen.
In meinem nunmehr 31. Blogbeitrag, seit April 2017, geht es um mein gesundheitliches Resümee nach dem Hirnabszess. 1 Jahr und 9 Monaten sind seit der Krankheit vergangen.
Wie sehr hat das Hirnabszess mein Leben verändert?
Diese Frage stellte sich mir des öfteren in letzter Zeit. Ich habe dabei 11 Punkte festgehalten, die mein Leben derzeit beeinflussen.
Das Thema Wald, Baum und Gesundheit beschäftigt mich schon länger. Noch vor'm Hirnabszess war es mein Freund Bernd, der mir ein Buch von Erwin Thoma in die Hand drückte, "Die geheime Sprache der Bäume".
Ein erstes "Pilgern light" für mich zum Üben. Nachdem ich in den letzten Wochen des öfteren über meinen Wunsch zu Pilgern geschrieben habe, mache ich ernst. Allerdings eine light Version. Oder noch besser, eine "light - light" Version. Kurze Anreise, kurze Wegstrecke und genug Zeit.
Seit genau einem Jahr bin ich wieder zu Hause, in meinem Leben 2.0. Am 20.August 2016 war mein letzter Tag im Krankenhaus.
Ich bin noch immer nur sehr kurz belastungsfähig und meine Kräfte sind bald am Ende. Mein "Lauf zurück ins Leben" wird noch eine Zeit lang beim Gehen und Pilgern bleiben.