Ich habe lange gebraucht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe. Ich konnte mir jeden Punkt nur einzeln und langsam erarbeiten, jetzt sind es 8 Punkte, die mir wichtig sind.
Ich habe lange gebraucht, um dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe. Ich konnte mir jeden Punkt nur einzeln und langsam erarbeiten, jetzt sind es 8 Punkte, die mir wichtig sind.
Seit genau einem Jahr bin ich wieder zu Hause, in meinem Leben 2.0. Am 20.August 2016 war mein letzter Tag im Krankenhaus.
Heute gibt es einen Blogpost über mein Workout. Mein persönliches Training, das mich unterstützt, körperliche Defizite auszugleichen
Vier Tage Urlaub mit Silvia im Jufa Knappenberg. Mein erster seit meinem Hirnabszess im März 2016.
Die Reha ist vorbei und der Alltag hat mich wieder. Jetzt heißt es dranbleiben, das Training fortführen und in den nächsten Monaten alles steigern. Meine Ziele sind nach wie vor Gehen und das Denk- und Reaktionsvermögen weiter zu schulen.
Vier Wochen bin ich wieder auf Reha in Judendorf und noch ist kein Ende der Krankheit, bzw. meiner Defizite in Sicht. Heute, vor genau einem Jahr, am 23.Juni 2016, wurden mir zwei Zähne gezogen, insgesamt drei. Der Hirnabszess kam von Bakterien, Auslöser für den Hirnabszess, neben dem Stress, der die Blut-Hirnschranke öffnen ließ.
Meine Heimat für die nächsten Wochen ist wieder einmal die Reha-Klinik. Täglich stehen die verschiedensten Therapien an. Sie sollen mir helfen, meine Bewegung zu Automatisieren.
Ein Jahr und zwei Monaten sind seit Beginn meiner Krankheit vergangen. Derzeit bin ich in wieder auf Reha, um (hoffentlich) vieles zu verbessern. Ich sage vieles, weil es gilt, so viele Baustellen zu verbessern. Eine davon ist Schreiben, eine zweite, ich kann noch immer nicht laufen. Gehen ja, aber nicht Laufen. Es ist mein großes, übergeordnetes Ziel.
Trotz Schwindel und kaum Kraft wird an meiner Mobilität gearbeitet. Ich muss mich bewegen, wenn es täglich auch nur eine kurze Zeitspanne ist. Gehen lernen steht an.
Endlich! Nach vier Wochen durfte ich die Intensivstation verlassen. Ich konnte es gar nicht glauben. Das mir noch vier Monate im Krankenhaus bevorstehend, wusste ich nicht. Ich war nur froh, erstmals überlebt zu haben.