Der Hirnabszess brachte eine Hirnschädigung im Körper und im Geist. Das machte es so Herausfordernd.
Der Hirnabszess brachte eine Hirnschädigung im Körper und im Geist. Das machte es so Herausfordernd.
27. März 2016. Ein Datum, das sich tief in mein Leben eingebrannt hat. Ostersonntag. Ein Tag, den viele mit Familie, Freude und Osterbräuchen verbinden. Doch für mich wurde er mit einem Hirnabszess zum Wendepunkt.
Neun Jahre sind vergangen – 3.240 Tage, um genau zu sein. Eine Zeit voller Herausforderungen, voller Wandel. Seit meiner Diagnose Hirnabszess hat sich mein Leben grundlegend verändert. Ich musste mich neu finden, meine Identität immer wieder hinterfragen.
Das Leben ist ein Abenteuer, egal wo ich mich gerade befinde. Ob ich durch Wälder und Berge pilgere oder mich den Herausforderungen meines Alltags stelle – es ist immer ein Weg, den ich gehe. Und so wie ich mich auf Pilgerwegen Schritt für Schritt vorantaste, gehe ich auch meinen Alltag. Nicht immer perfekt, oft mit Umwegen, aber immer mit der Überzeugung, dass jeder Schritt zählt.
Vor neun Jahren änderte sich mein Leben schlagartig. Ein Hirnabszess, eine Krankheit, die ich mir nie hätte vorstellen können, zog mir den Boden unter den Füßen weg, von einem Tag auf den anderen. Doch was wie das Ende wirkte, war in Wirklichkeit der Beginn einer Reise – einer Reise, die mich durch tiefe Täler, über weite Wanderwege und zu mir selbst führte.
Ja, ich war wieder unterwegs. Auf meinem 10en Camino, nach mittlerweile 9 Jahren Rehabilitation von meinem Hirnabszess, ist es Zeit geworden, Rückschau zu halten und ein (Zwischen-) Resümee zu ziehen.
Nachdem ich die majestätischen Nordalpen hinter mir gelassen habe, stehe ich nun am Beginn der dritten Etappe des HexaTrek - einer Route, die mich tief in die Südalpen führen wird.
Anfang Juli beginnt für mich ein Abenteuer, das mich im Idealfall 3000 km durch die atemberaubenden Landschaften der Vogesen, Alpen und Pyrenäen führen wird – der Hexatrek durch Frankreich.
Jetzt online, der 2.Teil meines Interviews für "Menschen im Porträt". Einige Zeit nach dem ersten Interview, habe ich mich nochmals mit Markus Leyacker-Schatzl getroffen, um auf verschiedene Fragen näher einzugehen, was im ersten Teil oft nur angerissen wurde.
Für die YouTube Serie, "Menschen im Porträt", von Markus Leyacker Schatzl, habe ich mich letztes Jahr bereit erklärt, vor die Kamera zu treten.