Gehen

11. Juni 2026
Camino Finisterre und Muxía – Zwischen Meer, Weite und Neugierde

Nach über 700 Kilometern war Santiago nicht das Ende meines Weges. Ich ging weiter nach Muxía und Finisterre, blieb mehrere Tage am Meer und nahm mir erstmals bewusst Zeit für das Nichtstun. Dort begann ich zu verstehen, warum mir das Gehen so wichtig geworden ist und weshalb ich immer wieder aufbreche. Dieser Bericht erzählt von stillen Tagen am Atlantik, von neuen Entdeckungen, von der Neugierde auf das Leben und von Gedanken, die erst dann auftauchen, wenn man aufhört, immer nur weiterzugehen.

9. Juni 2026
Camino Primitivo - der Weg zurück zum eigenen Rhythmus

Nach über 370 Kilometern am Camino Norte begann in Oviedo endlich der Camino Primitivo. Was folgte, waren lange Tage durch Wälder und Berge, Regen, Nebel, stille Morgenstunden und die Suche nach dem eigenen Rhythmus. Ein persönlicher Bericht über das Gehen, die Einsamkeit und einen Weg, bei dem nicht Santiago das Wichtigste war, sondern das Unterwegssein selbst.

4. Juni 2026
Camino Norte & Primitivo – Warum ich in Bilbao einfach losging

Warum irgendwohin fahren, um dann zu gehen – wenn man bereits dort ist? Aus einer spontanen Entscheidung wurde ein längerer Weg entlang des Camino Norte Richtung Oviedo, dem Beginn des Camino Peimitivo. Früh losgehen, viel Ruhe, lange Tage, Regen, Begegnungen und Schritt für Schritt hinein in den Rhythmus des Camino.

29. Mai 2026
Zwischen Gehen und Nichtgehen – 900 Kilometer am Camino Primitivo

900 Kilometer zu Fuß. Camino Norte und vor allem Camino Primitivo. Zehn Jahre nach meinem Hirnabszess. Vielleicht ist dies kein gewöhnlicher Camino-Bericht. Denn ich möchte nicht erzählen, welche Herberge besonders schön war, wo das Essen am besten schmeckte oder welcher Ausblick mich am meisten beeindruckte. Natürlich gab es all das. Aber darum soll es hier nicht gehen.

27. April 2026
Warum Gehen alleine nicht reicht

Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem ich jetzt stehe:
zu wissen, dass ich beides kann – mit Ziel gehen und ohne.
Ich war lange zu Hause und merke, wie es wieder enger wird.
Zu viel Denken, zu viel im Kopf.
Es ist Zeit, wieder loszugehen.
Der Camino Primitivo ist für mich kein Ziel, sondern der Weg zurück in einen Zustand, in dem alles einfacher wird.

20. Februar 2026
Von der Freude und dem Glück, dem zu folgen, was lebendig macht

„Folge dem, was dich lebendig macht. Und was dir Freude bereitet.“
Dieser Satz begleitet mich seit vielen Jahren. Vielleicht ist er die Essenz aus zehn Jahren Gehen, Üben, Wiederholen – und wieder Aufstehen. Zehn Jahre, in denen ich lernen durfte, was Lebensqualität wirklich bedeutet.

2. Februar 2026
Regulation entsteht, wenn Unterwegssein zum Alltag wird

Meine Regulation kommt durcheinander. Unterwegssein im Pilgern oder auf einem Weitwanderweg bringt meine Regulation wieder in einen besseren Zustand.

2. Januar 2026
Was Regulation für mich bedeutet – zehn Jahre nach dem Hirnabszess

Zehn Jahre nach dem Hirnabszess beschreibt dieser Beitrag, was Regulation im Alltag für mich bedeutet. Es geht um den Umgang mit einem veränderten Körper, um Stabilität, um viele kleine dauerhafte Einschränkungen und darum, wie sich all das in ein funktionierendes Leben integrieren lässt.

29. November 2025
Schritte gegen die Starrheit - mein Camino im November

Der Starrheit entfliehen, Schnee am Alto Plano.

29. September 2025
Stillstand: Warum kleine Wege Großes bewirken können

Stillstand auszuhalten, ist schwer. Doch ich habe gelernt: Auch in den leisen Phasen geht es weiter. Warum Pausen kein Rückschritt sind, sondern mein Weg innerlich trägt.

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Ich bin Jörg, wohne in der Nähe von Graz und blogge hier über meinen Weg zurück ins Leben, das ein Hirnabszess 2016 völlig auf den Kopf gestellt hat.
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