Handicap

12. Januar 2018
Pilgern auf dem Adam’s Peak – Was ich erst nach dem Hirnabszess verstand

2014 bestiegen Silvia und ich den Adam’s Peak in Sri Lanka, einen heiligen Berg mit rund 6.000 Stufen. Besonders beeindruckten mich die älteren Pilger und Menschen mit Behinderung, die sich mühsam nach oben kämpften. Erst nach meinem Hirnabszess konnte ich wirklich verstehen, was sie damals leisteten und weshalb mir diese Erinnerung heute hilft, meine eigene Situation anzunehmen.

5. Januar 2018
Mein Jahr 2017 – Rehabilitation, Fortschritte und neue Ziele

2017 war mein erstes vollständiges Jahr nach der Krankenhauszeit und zugleich der Beginn meines Blogs. Ich blicke zurück auf Rehabilitation, langsame Fortschritte, meine ersten Geh- und Pilgerversuche und die Erkenntnis, dass mein Weg zurück ins Leben viel länger dauern wird als erwartet. Eine persönliche Zwischenbilanz über zwölf bewegte Monate.

29. Dezember 2017
Lieber leben – Warum mich dieser Film an meine Reha erinnert

Der Film „Lieber leben“ erzählt mit schwarzem Humor vom Alltag in einer Rehaklinik. Viele Szenen erinnern mich an meine eigene Zeit nach dem Hirnabszess: an die Mühe kleiner Bewegungen, das gemeinsame Lachen und das Leben mit Behinderung. Gleichzeitig bringt mich der Film dazu, über Inklusion und gesellschaftliche Barrieren in Österreich nachzudenken.

22. Dezember 2017
Die Sehnsucht nach dem Gehen

Ich habe eine richtige Sehnsucht nach dem Gehen. Nach meinem Hirnabszess kostet mich der Winter besonders viel Kraft, doch ich trainiere weiter, steige auf den Grazer Schlossberg und träume vom Pilgern. Zwischen kleinen Fortschritten, der Erinnerung an meinen früheren Sport und neuen Zwischenzielen suche ich meinen Weg zurück zu mehr Selbstständigkeit und Leichtigkeit.

15. Dezember 2017
Mentaltraining nach dem Hirnabszess – Mein Weg zurück ins Leben

Was kann mir Mentaltraining nach dem Hirnabszess helfen? Als Extremsportler habe ich gelernt, mit großen Belastungen umzugehen. Doch seit meiner Erkrankung stoße ich beim Denken, Sprechen und Verarbeiten von Informationen an völlig neue Grenzen. Ein Mentaltraining-Abend zeigt mir, was bereits wieder möglich ist und welche Schwierigkeiten noch vor mir liegen.

8. Dezember 2017
Wenn ein Hirnabszess die ganze Familie verändert

Ein Hirnabszess verändert nicht nur das Leben des Betroffenen. Während ich fünf Monate im Krankenhaus lag und um mein Leben kämpfte, musste Silvia unsere Kinder versorgen, den Alltag organisieren und mit finanziellen Sorgen zurechtkommen. Ich erzähle, wie allein meine Familie damals war, welche Unterstützung fehlte und warum auch Angehörige Hilfe brauchen.

1. Dezember 2017
Puls4: Mein Weg zurück ins Leben nach dem Hirnabszess

Nach meinem Hirnabszess stehe ich erstmals wieder vor einer Fernsehkamera – diesmal nicht als Videojournalist, sondern als Interviewpartner. Für Puls4 erzählt mein ehemaliges berufliches Umfeld die Geschichte meines Weges zurück ins Leben. Ich beschreibe, wie schwierig das Sprechen vor der Kamera ist und was es für mich bedeutet, mich erstmals selbst auf Filmaufnahmen zu sehen.

1. Dezember 2017
Schrittweise zur Bewegung!

Die Bewegung hat für mich noch immer Vorrang. Wobei das andere, das Denken und Greifen, dabei sowieso mittrainiert wird.

24. November 2017
Warum ich jetzt doch ins Fitness Studio gehe!

Nach meinem Hirnabszess habe ich monatelang im Wald trainiert, doch der Winter und meine körperlichen Defizite bringen mich zurück ins Fitnessstudio. Zwischen Erinnerungen an meine Zeit als Radrennfahrer und den Herausforderungen meiner neurologischen Rehabilitation versuche ich, Kraft, Stabilität und Beweglichkeit langsam wieder aufzubauen.

17. November 2017
Mein Zwischenresümee nach dem Hirnabszess – Fortschritte und Grenzen

Ein Jahr und neun Monate nach meinem Hirnabszess ziehe ich eine Zwischenbilanz. Ich kann wieder längere Strecken gehen, doch Gleichgewicht, Koordination, Greifen und Denken verlangen noch immer enorme Konzentration. Wo stehe ich in meiner Rehabilitation, welche Fortschritte habe ich erreicht und welche Herausforderungen liegen noch vor mir?

Ich bin Jörg, wohne in der Nähe von Graz und blogge hier über meinen Weg zurück ins Leben, das ein Hirnabszess 2016 völlig auf den Kopf gestellt hat.
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